Erik Nagel

Ich bin 1959 geboren. Mein ursprünglicher Beruf ist Jurist und in diesem war ich auch lange tätig im Umwelt- bereich. Schon zum Ende meines Studiums begann eine vertiefte Selbster- forschung, zu der ich seit meinem 12. Lebensjahr einen starken Drang verspürte. Sie begann mit einer eigenen Therapie, dann folgte eine Ausbildung als Gestalt- und Musiktherapeut. Aber meine Sinnsuche war dadurch nicht befriedigt. Ich lebte eine Zeit lang in der spirituellen Lebensgeminschaft Findhorn in Schottland. Dort entstand der Impuls, selber einen guten Platz für geistige Entwicklung in Deutschland zu gründen.

Mein geistiger Schulungsweg begann 1989 bei Pir Vilayat Inayat Khan auf dem Weg der Sufis. Dies ist ein Übungsweg mit dem Ziel, die göttlichen Qualitäten mehr im Menschen durchscheinen zu lassen. Einige tiefe Erfahrungen führten zu dem Wunsch, noch etwas weiter zu gehen. Dabei traf ich zuerst auf den Meister H.W.L. Poonja (Papaji), dann auf Shri Ranjit Maharaj. So weit es meine Zeit erlaubte, war ich in Indien bei ihnen, zuerst bei Papaji bis zu seinem Tod in 1997, danach bei Shri Ranjit Maharaj bis zu seinem Tod in 2000. Beide Meister propagieren keinen Übungsweg, sondern es geht um die Erkenntnis, dass keine Trennung zwischen dem Höchsten und einem selbst besteht (Lehre der Nondualität, Advaita Vedanta).

Außerdem habe ich eine Ausbildung in prozessorienterter Psychologie nach Arnold Mindell bei Sebastian Elsässer gemacht. Hierbei wird neben der psychotherapeutischen und spirituellen Arbeit das „Zwischenreich“ mit einbezogen, die Ebene, auf der zum Beispiel unsere Träume wirken.

Seit 1991 begleite ich Einzelne und Gruppen auf ihrem Entwicklungsweg. Bei Gruppen supervidiere ich insbesondere selbstverwaltete Lebensgemeinschaften, so zum Beipiel biologisch-dynamisch wirtschaftende Hofgemeinschaften. Außerdem habe ich langjährige Erfahrung in der Leitung von Meditationsgruppen. Die Einzelbegleitung erfolgt meist in  Lebenssituationen, in denen eine Neuorientierung stattfinden will. Dabei beziehe ich psychotherapeutische und spirituelle Aspekte mit ein. Es ist nicht so sehr die Frage nach einem Warum da, sondern mehr das Forschen nach einem Wozu. Also danach, welcher nächste Entwicklungsschritt sich andeutet, was gelebt werden will.

Es ist mein Anliegen, bei der Erforschung der jeweiligen Fragestellungen auch das mit einzubeziehen, was jenseits aller Vorstellungen liegt.

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